Geschichte und Prozession 
St. Quiriacus in Taben-Rodt

cover_332x479_kircheQuiriakus05_grau_vorderseite   NEU ERSCHIENEN:
„Die Kirche des Hl. Quiriakus,
...die Geschichte und ihre Heiligthümer“ von Hermann Josef Liell sowie die „Die Tabener Kirchengeschichte des 19., 20. und 21. Jahrhundert“,

Kirche St. Quiriacus und Auctor, Filialkirche Hamm, Michaelskapelle, Rodter Kapelle, u.a. Geschichtliche Ereignisse und aktuelle Forschungsergebnisse mit zahlreichen Zeichnungen und Abbildungen, 2. Auflage 2019, 314 Seiten, A4

Geschichtliches
Bereits im achten Jahrhundert war Taben ein Zentrum der Christianisierung der unteren Saar. Nachdem der Frankenkönig Pippin III. (*714; + 768) einen Teil seines Landbesitzes in Taben als Dank für die wundersame Heilung eines nahen Verwandten am Grab des Hl. Maximin in Trier dem Kloster Maximin geschenkt hatte, gründete das Kloster im Jahre 768 seine Dependance in Taben.
In diese Neugründung wurden bereits 769 die Gebeine des Hl. Quiriakus übertragen. Damit wurden die vielen Pilger, die bereits im 7. und 8. Jahrhundert zum Grab des Hl. Quiriakus nach Trier strömten nun nach Taben umgelenkt und bildeten so neben der spirituellen auch eine wirtschaftliche Grundlage für das hiesige Kloster.
Durch die Übertragung ist Taben-Rodt die einzige Gemeinde im ehemaligen Dekanat Konz-Saarburg, die Gebeine eines Heiligen in ihrer Kirche beherbergt.
Über viele Jahrhunderte pilgerten Gläubige aus nah und fern zu dem Grab des Hl. Quiriakus nach Taben und erflehten seine Hilfe, insbesondere seinen Beistand bei der Heilung erkrankter Kinder.

Zudem war Taben über Jahrhundert der Zielort einer Pflichtprozession. So werden in einer Prozessionsliste von 1484 (Maximiner Quelle) 26 Orte aufgeführt die an dieser Pflichtwallfahrt teilnehmen mussten.

Aktuell:

 

 

So wird alljährlich am Kirmestag, dem fünftens Ostersonntag (dem vierten Sonntag nach Ostern), der kunstvolle Schrein mit den Gebeinen des Heiligen in einer feierlichen Prozession, die vom Musikverein Taben-Rodt mitgestaltet wird, durch den Ort und zur Michaelskapelle getragen. Dabei wird um die Hilfe des Patrons gebetet. Anschließend findet das feierliche Hochamt in der Kirche St. Quiriacus statt.

Alle sind herzlich zur Prozession (Beginn: 9:30 Uhr), zum Hochamt und zur festlich gestalteten Vesper mit sakramentalem Segen am Nachmittag eingeladen.

 

2010: Dechant Feid spendet den sakramentalen Segen an der Michaelskapelle

i_quiriacus_2010

2009: Bischof Dr. Stephan Ackermann besuchte Taben-Rodt am Patronatsfest

CIMG7239i  Die Bildergalerie finden Sie hier

Der Schrein mit den Gebeinen des Hl. Quiriacus wird nach der Prozession vor dem Altar in der Kirche abgestellt.

In Hintergrund ist unter dem Altar der Schrein des Hl. Auctor zu sehen.

Schrein des St. Quiriakus / Shrink of St. Quiriakus

Prozession mit Quiriakus-Schrein

The annual Tabener Fair, which includes the consecration of the church and the yearly celebration known as the 'kermis', takes place on the fourth Sunday after Easter. On this day, the patron saint of children, St Quiriakus (Story, Song), is particularly honoured. In the context of a solemn procession, the shrine containing his bones is carried around the town to the Michaelskapelle. There, the priest blesses the many attendees. Subsequently, the shrine is carried back to the church by the young people of the parish community. The children receiving their first communion this year accompany the priest in their communion dresses under the baldachin. The music is provided by the Taben-Rodt Music Association e.V.

 

 

 

[Startseite Homepage] [ehemalige Pfarrgemeinde] [Patrozinium Quiriacus]
[Startseite Homepage]
[Taben-Rodt Geschichtliches]
[ehemalige Pfarrgemeinde]
[Vereine u. Gruppen]
[Hotel Pensionen]
[Auswanderer Emigrants]
[Verfasser]
[1250 Jahre Quiriakus] [Filialkirche Hamm] [Geschichte und Bilder] [Christmas Tradition] [Easter  Traditions] [Patrozinium Quiriacus] [Fronleichnam]
[Lied / Song Quiriacus] [Geschichte Story d. H. Quiriacus] [Fotobuch Patrozinium]